Am 17. Juni 2025 fand erneut der musikalische Höhepunkt des Schuljahres im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz statt. Rund 200 Schüler*innen zeigten in den verschiedenen Ensembles ihr ganzes Können. Durch den Abend führte auch in diesem Jahr wieder mit viel Witz und Wortspiel Matthias Schott aus der MSS 12. 

Den Einstieg in den Abend bildeten die beiden Streicherensembles Just Strings 1 und 2, die aus einer Kooperation mit dem Peter Cornelius Konservatorium hervorgehen, mit einem französischen Volkslied und dem bekannten Hit von Billie Eilish „What was I made for?“. Musikalisch klar und mit Lust am Musizieren zeigten die Schüler*innen, was sie bereits nach kurzer Zeit auf ihren Instrumenten erlernen konnten. Geleitet wurden die beiden Gruppen durch Lehrerinnen des PCK und Defne Sener, Schülerin der 10. Klasse.

Als nächstes erklangen die beiden Stücke „Drums of Corona“ und „Louie, Louie“ der fast 70 Schüler*innen der beiden Bläserklassen aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 und zeigten dabei ihre bereits große musikalische Vielfalt. Angeleitet wurden die Klassen dabei von Bettina Blockus und Carmen Lichtmeß. 

Nach kurzer Umbaupause, die durch Matthias Schott mit kleineren und größeren Späßen auf Kosten der Rama-Nachbarschule „Frauenlob“ überbrückt wurde, ging es zum ersten Höhepunkt des Abends über, dem Orchester. Unter der Leitung von Simone Heinrich führten die Musiker*innen drei Stücke auf, die unterschiedlicher in Charakter, Anspruch und Spielfertigkeit nicht hätten sein können: George Bizets Marsch aus der Oper „Carmen“, der Satz „Jupiter – Bringer der Fröhlichkeit“ aus der Planeten-Sinfonie von Gustav Holst und als krönender Abschluss Ausschnitte aus der Filmmusik zu „Titanic“ von James Horner. Das Ensemble wurde mit großem Jubel belohnt. 

Auf eine musikalische Reise durch die Pop-Geschichte der letzten 40 Jahre entführte anschließend Rama Reeds and Brass das Publikum mit ihren nächsten sieben Stücken. Sicher intoniert, mit vollem Eifer und viel Hingabe spielten die rund 70 Musiker*innen unter der Leitung von Carmen Lichtmeß bekannte Lieder wie „Seven Nation Army“. „Don’t Stop Believin“ oder „Let Me Entertain You“ und hinterließen bei den Zuschauer*innen Ohrwürmer für die Pause. 

Einfühlsam und emotional begrüßte der Chor der Klassen 5-8 die in der Pause gestärkten Zuhörer*innen mit dem Titel „That’s So True“ von Gracie Abrams und Audrey Hobert. Am Klavier wurde er dabei durch den Leiter des Ensembles, David O’Grady-Sommer, begleitet, der auch alle Arrangements selbst geschrieben hat. Die Freude am Singen konnte man den Schüler*innen deutlich anmerken. Der Auftritt des Chores wurde wunderbar gefühlvoll mit dem Stück „Ocean Eyes“ von Billie Eilish abgerundet. 

Als zweiter Chor betrat anschließend der Chor der Klassen 9 – 13 unter der Leitung von Jelka Wilisch die Bühne. Mit einem politischen Statement in musikalischer Form des bekannten italienischen Widerstandskampflieds „Bella Ciao“ setzte der Chor ein eindeutiges Zeichen. Ebenso eindrucksvoll schlossen sich die beiden sehr emotionalen a capella Titel „Ich seh‘ dich“ und „Nothing Else Matters“ an, bei denen vom Chor höchste Konzentration und volle Ausdruckskraft verlangt war. Der weltbekannte Song „Bohemian Rhapsody“ der Gruppe Queen bildete den Abschluss, bei dem der Chor als Krönung durch Mitglieder des Jazz-Ensembles verstärkt wurde. Allen voran ist hierbei die tolle Leistung Lucas Mertens zu erwähnen, der virtuos die eindrucksvollen Gitarren-Soli Freddy Mercurys spielte. 

Der absoluter Höhepunkt des Abends war wie immer der Auftritt des Jazz-Ensembles unter der Leitung von Bettina Blockus. Zwar mit einer fast komplett vollständig neuen Besetzung konnte das Ensemble trotzdem mit gewohnter Souveränität und toller Stückauswahl überzeugen. Bei jeder musikalischen Nummer glänzte nicht nur das gesamte Ensemble, sondern auch immer wieder verschiedenste Solo-Musiker*innen, die dabei ihre hohe Spielfertigkeit und Professionalität unter Beweis stellen konnten. Neben bekannten Titeln wie „Hello“ von Adele (Pauline Lotz mit einem tollen Gesangssolo) und „Copacabana“ erklangen auch Filmtitel („Wizard Wheezes“ aus Harry Potter“) oder Jazz-Standards wie „In the Mood“ von Glenn Miller. 

Zur abschließenden Zugabe des Jazz-Ensembles „Oye como va“ konnten noch einmal alle beteiligten Schüler*innen ihren wohlverdienten Applaus auf der Bühne empfangen. Es war wie immer ein außergewöhnlich eindrucksvoller Abend, der von viel Arbeit und vor allem großer Liebe für die Musik zeugte!

Rebekka Klein (jetzt MSS 13) für die Musik-Ensembles

Kategorien: Musik

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