Doppelstunden und Mittagspause

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Ab dem Schuljahr 2009/2010 haben wir aus pädagogischen Gründen zwei Neuerungen eingeführt:

Zum einen gibt es nun nach der 6. Stunde eine längere Mittagspause, die von 13.10 Uhr bis 13.45 Uhr dauert.
Zum anderen werden die Fächer verstärkt in Doppelstunden unterrichtet, um mehr Zeit für die vertiefende Beschäftigung mit den Inhalten zu haben und verschiedene Unterrichtsmethoden besser anwenden zu können.
Dazu wird der Vormittag in drei 90-Minuten-Blöcke unterteilt, die jeweils durch eine 20-minütige große Pause getrennt sind. Innerhalb eines Blocks gibt es weder eine kleine Pause noch eine Pausenklingel. Dennoch kann ein Block auch aus zwei Einzelstunden bestehen, wobei ein Raumwechsel möglichst vermieden werden soll. Auch der Nachmittag besteht aus zwei 90-Minuten-Blöcken, so dass der Unterricht spätestens um 16.55 Uhr endet.

Die genauen Zeiten zeigt das folgende Modell:


Im  April 2010 wurde eine Befragung der gesamten Schulgemeinschaft (Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6-12, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern) über das in diesem Schuljahr neu eingeführte Doppelstunden- und Pausenmodell durchgeführt.

Die Auswertung ergab, dass die überwiegende Mehrheit (Schüler/innen: 75%, Lehrer/innen: 79%, Eltern: 76%) das Unterrichten in mehr Doppelstunden als prinzipiell positiv empfindet.
Bestätigt hat sich die Vermutung, dass dadurch mehr Ruhe im Schulhaus einkehrt, die Ranzen leichter werden und mehr Freiraum für die Vertiefung und Übung  sowie andere Unterrichtsformen zur Verfügung steht.  
Reibungsverluste entstehen innerhalb eines Doppelstundenblocks, wenn zwei Einzelstunden aufeinander treffen und ein Lehrer- oder Raumwechsel ansteht. Hier müssen alle Seiten mit noch mehr Disziplin bestrebt sein, dass keine Unterrichtszeit „verloren“ geht.
Um dem Bewegungsdrang der Schüler/innen gerecht zu werden und die Konzentration zu fördern, sollten auch in den Doppelstunden Phasen der Entspannung eingebaut werden. Ferner ist es wünschenswert, dass mehr Gruppen-, Projekt- und Freiarbeitsphasen realisiert werden.   
Bei der Stundenplanerstellung sollte darauf geachtet werden, dass die Doppelstunden eines Faches gleichmäßig auf die Woche verteilt werden und eine Häufung von Hauptfächern und Doppelstunden oder Einzelstunden an einem Tag vermieden wird.
Von allen drei am Schulalltag beteiligten Gruppen wird die realisierte 35‘-Mittagspause oder eine längere favorisiert (Schüler/innen: 65%, Lehrer/innen: 86%, Eltern: 77%). Problematisch allerdings wird es gesehen, wenn die 7. Stunde die einzige des Nachmittagsunterrichtes ist.
Die ausführliche Auswertung der Befragung liegt als Ansichtsexemplar in gebundener Form im Sekretariat aus, wo sie jederzeit eingesehen werden kann.
Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in unser schulisches Qualitätsentwicklungsprogramm aufgenommen.


Stand: Januar 2011 | Dorothee Brömmling-Lewe, StD’