{"id":2152,"date":"2021-05-19T18:10:10","date_gmt":"2021-05-19T16:10:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rama-mainz.de\/?p=2152"},"modified":"2021-06-28T20:33:06","modified_gmt":"2021-06-28T18:33:06","slug":"kooperation-mit-der-van-der-koelen-stiftung-fuer-kunst-und-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rama-mainz.de\/index.php\/2021\/05\/19\/kooperation-mit-der-van-der-koelen-stiftung-fuer-kunst-und-wissenschaft\/","title":{"rendered":"Kooperation mit der van der Koelen-Stiftung f\u00fcr Kunst und Wissenschaft"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der wahre Sinn der Kunst liegt nicht darin, sch\u00f6ne Objekte zu schaffen. Es ist vielmehr eine Methode, um zu verstehen. Ein Weg, die Welt zu durchdringen und den eigenen Platz zu finden. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Paul Auster<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Kooperation zwischen der van der Koelen-Stiftung f\u00fcr Kunst und Wissenschaft und dem Rabanus-Maurus-Gymnasium<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als im Sommer 2020 Herr Dr. Naumann von der vdK-Stiftung Kontakt zu mir aufnahm und ein Projekt f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler anbot, in dem sie sich der abstrakten und konkreten Kunst n\u00e4hern sollten, war ich sofort Feuer und Flamme und dachte gleich an meinen 13er Grundkurs Bildende Kunst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dass wir in Mainz eine international agierende und anerkannte Galeristin haben, die zudem noch Sch\u00fclerin am Rabanus-Maurus-Gymnasium war und 1978 ihr Abitur dort absolviert hat, wusste ich schon lange. Auch die Institution der Cadoro&nbsp;und die Galerie in Hechtsheim war mir lange bekannt. Ich hatte 2 Jahre zuvor ein langes Interview f\u00fcr die Schulschrift mit Dorothea van der Koelen gef\u00fchrt, nicht zuletzt, um der Schulgemeinschaft vor Augen zu f\u00fchren, welchen Traum eine fr\u00fchere Sch\u00fclerin verwirklichen und zu gro\u00dfem Erfolg f\u00fchren konnte. Dieses Brennen f\u00fcr die Kunst (eigentlich f\u00fcr das Leben) begeistert auch mich und ich bin \u00fcberzeugt, dass eine Auseinandersetzung mit Kunst und K\u00fcnstler*innen, ihren Positionen und Ausdrucksformen auch ein gro\u00dfer Gewinn ist f\u00fcr die Entwicklung eines jungen Menschen. So fuhr ich schon mit Sch\u00fcler*innen zur Biennale nach Venedig. Ein gro\u00dfes Gl\u00fcck ist es nat\u00fcrlich, dass solche au\u00dferschulischen Unternehmungen auch von der Schulleitung mitgetragen werden. Gerade jetzt in dieser Pandemie sp\u00fcren wir, wie eng und arm an Inspiration dieses \u201eKorsett\u201c zum Schutze aller ist. Und wie wichtig es doch ist, mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern auch hinauszugehen in eine reale Welt und Lernen vor Ort zu erm\u00f6glichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Also war das Angebot, in eine richtige Galerie zu gehen, sich mit k\u00fcnstlerischen Positionen zu besch\u00e4ftigen, etwas \u00fcber Kunst und Ware und marktstrategische Gesichtspunkte zu erfahren, einfach nicht abzulehnen. Dass Kunst ein gro\u00dfer Wirtschaftsfaktor darstellt, ist den meisten Menschen gar nicht bewu\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun also zudem ein sperriges Thema: Konkrete Kunst. K\u00fcnstler*innen, die zum Teil nur Konzepte erdenken und die Umsetzung ihrer Werke Handwerkern \u00fcberlassen. Das war auch ein sehr willkommener und spannender Beweggrund, dieses Projekt zu starten: im kunstgeschichtlichen Teil des normalen Unterrichts kommt man selten so weit, meistens nur bis zum Surrealismus oder der Pop-Art. Zudem hat mich die Aufgabe gereizt, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sich die K\u00fcnstler*innen selbst erschlie\u00dfen, einen Zugang zu ihnen finden, sie vielleicht sogar treffen, befragen, im Unterricht vorstellen und zuletzt ein kurzes Video oder einen Podcast erstellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin ein wenig stolz, dass wir trotz Pandemie und gro\u00dfen Widrigkeiten dieses Projekt zu einem sch\u00f6nen Abschluss gef\u00fchrt haben. Ein gro\u00dfer Dank geb\u00fchrt Herrn Dr. Naumann, der uns den Weg geebnet hat, f\u00fcr eine unverkrampfte und v\u00f6llig nat\u00fcrliche Begegnung mit den Kunstwerken, und nat\u00fcrlich auch Frau van der Koelen, die uns den Zugang zu allen R\u00e4umlichkeiten der Galerie und der Stiftung, zu Literatur und Technik erm\u00f6glicht hat. Es ist ein zukunftsweisendes Projekt, das hoffentlich wiederholt werden wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Alfonso Mannella<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"CADORO_FILM\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/515015430?dnt=1&amp;app_id=122963\" width=\"750\" height=\"422\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; fullscreen; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Sch\u00fcler in der Kunstwelt \u00b7 Ein Projekt der van der Koelen Stiftung und des Rabanus-Maurus-Gymnasiums\" width=\"750\" height=\"422\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lUufk6YTgp4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der wahre Sinn der Kunst liegt nicht darin, sch\u00f6ne Objekte zu schaffen. 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