{"id":1463,"date":"2020-04-03T19:13:11","date_gmt":"2020-04-03T17:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rama-mainz.de\/?p=1463"},"modified":"2020-04-03T19:14:15","modified_gmt":"2020-04-03T17:14:15","slug":"damals-im-theater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rama-mainz.de\/index.php\/2020\/04\/03\/damals-im-theater\/","title":{"rendered":"Damals &#8230; im Theater"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Februar besuchte der Leistungskurs Musik der 12. Jahrgangsstufe eine Auff\u00fchrung des Mainzer Staatstheaters. Dazu schrieb Lilli K\u00f6pf die Rezension:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus\u201c. Mit dem ersten Lied des Liederzyklus Winterreise op. 89 von Franz Schubert beginnt das H\u00f6rtheaters \u201eThe Cold Trip \u2013 Eine Winterreise\u201c, eine Collage aus Werken der Komponisten Franz Schubert und Bernhard Lang und aus Improvisationen des Mainzer Ger\u00e4uschensemble unter Leitung von Anselm Daferth und Johannes Gaudet. Die Inszenierung wird von 2 S\u00e4ngern und 1 S\u00e4ngerin vorgestellt, welche das Publikum mit auf die \u201eeinsame Winterreise\u201c nehmen. Zu Beginn werden die ersten 1 \u00bd St\u00fccke von Franz Schubert im Original gespielt, bis dann vom Ger\u00e4uschensemble weitere Kl\u00e4nge hinzukommen und aus den Zuschauerreihen S\u00e4nger hervorgehen. Um nun endg\u00fcltig in die richtige Stimmung versetzt zu werden, wird das Publikum aufgefordert den Orchestersaal des Theaters zu verlassen und nach drau\u00dfen zu gehen wo die Umgebung der dunklen und kalten Stadt als Kulisse zur Verdeutlichung der Handlung genutzt wird. Auf dem Weg vom Orchestersaal, wo die Inszenierung beginnt, \u00fcber den Tritonplatz zur Filiale unterst\u00fctzt das Ger\u00e4uschensemble die S\u00e4nger. Besonders eindrucksvoll ist eine Szene, in welcher ein S\u00e4nger alleine an einer Ecke mit einem Geigenkasten fast wie ein Obdachloser steht und singt. \u00dcber ein Bauger\u00fcst gelangt man nun in den Raum der Filiale des Staatstheaters, in welchem St\u00fchle wie zuf\u00e4llig verteilt stehen und ein kaltes, winterliches Gef\u00fchl durch das blaue Licht, den Nebel und Plastikfolie aufkommt. In der Mitte steht ein Fl\u00fcgel um den die drei S\u00e4nger verteilt sind und die restlichen St\u00fccke performen. Durch die moderne Interpretation der Winterreise wird die Einsamkeit der kalten Winterreise auf eine ganz neue Art und Weise dargestellt und viele Gef\u00fchle des Publikums erweckt. The Cold Trip zeigt also eine ganz neue Interpretation des St\u00fcckes von Franz Schubert und bringt es den Zuschauern noch ein St\u00fcck n\u00e4her. Ob es jedem gef\u00e4llt, sei dahingestellt \u2013 einen Besuch ist es jedoch allemal wert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bilder und akustische Eindr\u00fccke gibt es auf der Seite des Staatstheaters: <a href=\"https:\/\/www.staatstheater-mainz.com\/web\/veranstaltungen\/oper-19-20\/the-cold-trip-eine-winterreise-ua\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">https:\/\/www.staatstheater-mainz.com\/web\/veranstaltungen\/oper-19-20\/the-cold-trip-eine-winterreise-ua<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Februar besuchte der Leistungskurs Musik der 12. Jahrgangsstufe eine Auff\u00fchrung des Mainzer Staatstheaters. Dazu schrieb Lilli K\u00f6pf die Rezension: \u201eFremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus\u201c. 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