{"id":673,"date":"2020-02-10T15:31:10","date_gmt":"2020-02-10T14:31:10","guid":{"rendered":"https:\/\/neu.rama-mainz.de\/?page_id=673"},"modified":"2022-11-22T17:26:04","modified_gmt":"2022-11-22T16:26:04","slug":"bibliothek","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.rama-mainz.de\/index.php\/unsere-schule\/bibliothek\/","title":{"rendered":"Bibliothek"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Ursprung <\/strong>der Schulbibliothek liegt im Dunkeln. Vermutlich verf\u00fcgte aber bereits die Burse, der Ursprung unserer Schule, \u00fcber B\u00fccherbest\u00e4nde. Ob das schon Bibliothek zu nennen war, bleibt  zweifelhaft. Die \u00e4ltesten Nachweise einer Schulbibliothek reichen zur\u00fcck in das ausgehende 18. Jahrhundert. Aus dieser Zeit liegen Kataloge vor. Eine systematisch gef\u00fchrte Bibliothek gibt es wohl seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Leider fehlen Unterlagen \u00fcber die Benutzung und die Einbindung in den Schulalltag. 1975 mit der Einf\u00fchrung der Mainzer Studienstufe (MSS) erhielten alle Gymnasien eine Schulbibliothek. Im Zuge dessen wurde die Bibliothek des RaMa auf neue F\u00fc\u00dfe gestellt. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit der gro\u00dfen Umbauma\u00dfnahme 2006 erhielt die Bibliothek ihre heutigen R\u00e4ume. Die Gr\u00f6\u00dfe von ca. 280 m\u00b2, die zentrale Lage und die hervorragende Ausstattung erlauben eine moderne Nutzung. Das wird  belohnt dadurch, dass \u2013 was f\u00fcr eine Schulbibliothek absolut nicht selbstverst\u00e4ndlich ist \u2013 sie immer voll mit Nutzern ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Bestand<\/strong> betr\u00e4gt heute ca. 19.100 Medieneinheiten. Die Systematik folgt dem F\u00e4cherkanon. Trotz einiger Probleme hat sie sich bew\u00e4hrt und ist flexibel genug f\u00fcr Erweiterungen. In Zeiten der Katalogrecherche im PC spielt die Systematik nicht mehr die Rolle wie fr\u00fcher. Wichiger ist heute die  Verschlagwortung, die seit \u00fcber 20 Jahren sehr sorgf\u00e4ltig vorgenommen  wird.<br><br><strong>Der Nachschlage-Pool<\/strong> steht allen Mitgliedern der Schule von ca. 8.30 bis 16 Uhr zur Verf\u00fcgung. Er  besteht aus Nachschlagewerken, angefangen von den beiden gro\u00dfen Enzyklop\u00e4dien \u00fcber Fachlexika bis hin zu W\u00f6rterb\u00fcchern (letztere z.T. im  Klassensatz). Der Gedanke ist, dass derjenige, der mit einer Frage in die Bibliothek kommt, sofort wei\u00df, wo er nachschauen kann.<br><br><strong>Die Jugendsachb\u00fccher<\/strong> bieten Sachliteratur zu allen wichtigen Themengebieten sowohl des Unterrichts  als auch des privaten Interesses. Sie wenden sich besonders an die  Jugendlichen der Sekundarstufe I und verfolgen auch die Absicht der Lesef\u00f6rderung besonders von Jungen. <br><br><strong>Die Jugendb\u00fccher<\/strong> bieten Lekt\u00fcren f\u00fcr alle Jugendlichen unter 15 Jahren. Dabei wird darauf geachtet, dass der Bestand brandaktuell ist. Er wird jedes Jahr f\u00fcr ca. \u20ac1.000 erg\u00e4nzt, unattraktiv gewordene B\u00fccher werden herausgenommen, der Besuch der Buchmesse jedes Jahr stellt sicher, dass wir keine attraktive Neuerscheinung verpassen. Auch die Geschmackserziehung wird bei der Bestandspflege im Auge behalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Fachb\u00fccher<\/strong> werden \u00fcberwiegend von der MSS und Lehrkr\u00e4ften genutzt. Zu allen F\u00e4chern steht sowohl Prim\u00e4r- wie auch Sekund\u00e4rliteratur zur Verf\u00fcgung. Besonders hervorzuheben ist der  Fachbuchbestand Geschichte (ca. 2.400), der einen eigenen Raum in der Bibliothek hat. Das RaMa wird vom Zabern-Verlag gesponsort, wodurch wir den Benutzern das vollst\u00e4ndige Programm dieses Verlages bieten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Moguntiaca<\/strong> geh\u00f6ren nicht so ganz in eine Schulbibliothek, aber sie wurden lange schon gesammelt, so dass wir die Tradition fortf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Bibliotheksarchiv<\/strong> enth\u00e4lt  die Werke, die nicht im direkten Zugriff der Benutzer sein m\u00fcssen oder  sollen. Die z.T. sehr alten Best\u00e4nde der Bibliothek (mehr als 1200 vor 1899, alleine fast 200 vor 1799; die zwei \u00e4ltesten B\u00fccher sind von 1519) wurden nat\u00fcrlich nicht entsorgt, sondern in einem Magazinraum sicher verwahrt. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zeitschriften<\/strong> wie Die Zeit, Mein Spiegel, Adesso, Ecoute, Spotlight, Guardian Weekly, c\u2019t,  Geo, Greenpeace, Jugendherbergszeitschrift, Bild der Wissenschaft und einige andere liegen aus. Zu einem kleinen Teil werden sie aus dem Etat finanziert, z.T.  werden sie vom SEB oder ehemaligen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern und Lehrk\u00e4ften gesponsort.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schulbibliothek bietet <strong>Computerarbeitspl\u00e4tze<\/strong> und <strong>WLAN<\/strong>-Zugang. Ein Sch\u00fclerteam sorgt in  Zusammenarbeit mit dem EDV-Betreuer der Schule daf\u00fcr, dass sowohl die Arbeitspl\u00e4tze als auch die Leihger\u00e4te der Bibliothek immer funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die  Schulbibliothek ist der Dreh- und Angelpunkt im Bildungsnetz der Schule. Hier stehen alle die Medien zur Verf\u00fcgung, die f\u00fcr Unterricht erforderlich sind, soweit sie nicht in den Fachr\u00e4umen direkt vorgehalten werden (z.B. in den Naturwissenschaften). Besonders kommen alle offenen  Unterrichtsformen nicht ohne Bibliothek aus. Klassen und Kurse kommen gruppenweise oder als ganze zum Arbeiten mit dem Bestand in die Bibliothek.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser <strong>Bibliotheksteam<\/strong> gew\u00e4hrleistet mit gro\u00dfen und gr\u00f6\u00dftenteils ehrenamtlichen Einsatz die langen und sicheren \u00d6ffnungszeiten, so dass sowohl einzelne Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler als auch Lerngruppen jederzeit in und mit der Bibliothek arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die reichhaltige Medienausstattung ist besonders f\u00fcr die Medienerziehung im Unterricht wichtig. So k\u00f6nnen Lehrkr\u00e4fte wie Sch\u00fclerschaft jederzeit Filme oder Pr\u00e4sentationen per Beamer im Unterricht einsetzen. Finanziert werden die Medien \u00fcberwiegend vom Freundes- und  F\u00f6rdererkreis.<\/p>\n\n\n\n<p>Als institutionalisierte Form der Lesef\u00f6rderung  finden seit fast zwei Jahrzehnten Leseclubs statt, daneben bietet der immer aktuelle Bestand Leseanregungen f\u00fcr alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler.  Thematische Ausstellungen werden koordiniert mit einzelnen F\u00e4chern (z.B. das aktuelle NaWi-Thema der Klassen 5 und 6 wird begleitet von der Ausstellung von Sachb\u00fcchern zum Thema). Der Sachbuchbestand spielt bei der Lesef\u00f6rderung besonders von Jungen eine sehr gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Ausleihbestand gibt es einen gro\u00dfen Pr\u00e4senzbestand. F\u00fcr Facharbeiten, BLL oder Projekte k\u00f6nnen Medien \u00fcber die Ferien ausgeliehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Von besonderer Bedeutung ist die Bibliothek f\u00fcr das <strong>Ganztagsschulangebot<\/strong>, das nicht nur einen regelm\u00e4\u00dfigen Leseclub anbietet, sondern auch f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Lernzeitangebote. <\/p>\n\n\n\n<p>Regelm\u00e4\u00dfig finden Methodenworkshops in der Orientierungsstufe und der Oberstufe statt, in denen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die systematische Arbeit mit dem Computer und den Printmedien erlernen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Bibliothek ist Gastgeber des Vorlesewettbewerbs und anderer Veranstaltungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Zukunft der Bibliothek<\/strong> liegt in einer Verbindung von klassischen und elektronischen Medien, denn eine sinnvolle Medienerziehung kann nur mit einer Bibliothek erfolgen. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler lernen, die sinnvolle Verwendung der f\u00fcr den jeweils angestrebten Zweck bestgeeigneten Medien &#8211; statt einfach nur zu \u201egoogeln\u201c, was sowieso viel schwieriger ist, als die meisten denken. Medien k\u00f6nnen das Internet sein, sehr oft aber ist das Lexikon, die Enzyklop\u00e4die, das Fachbuch das geeignetere Medium. Der gut gebildete Benutzer kann mit allen Medien souver\u00e4n umgehen. Das zu erm\u00f6glichen, ist Aufgabe einer Schulbibliothek. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ursprung der Schulbibliothek liegt im Dunkeln. Vermutlich verf\u00fcgte aber bereits die Burse, der Ursprung unserer Schule, \u00fcber B\u00fccherbest\u00e4nde. Ob das schon Bibliothek zu nennen war, bleibt zweifelhaft. Die \u00e4ltesten Nachweise einer Schulbibliothek reichen zur\u00fcck in das ausgehende 18. Jahrhundert. Aus dieser Zeit liegen Kataloge vor. 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