Oper Haifisch (2016)

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Oper Haifisch (2016)

Im Juni 2015 fand sich eine Gruppe motivierter Schülerinnen und Schüler zusammen, die unter der Regie von Benjamin Kohler, der Regieassistenz von Nelly Brauers (beide besuchen die Oberstufe unserer Schule) und der musikalischen Leitung von Elisabeth Haas eine eigene Operncollage probten und unter viel Applaus im Februar 2016 in der showbühne-mainz aufführten.

Die Allgemeine Zeitung Mainz schrieb am 20. Februar 2016: "Das ist modernes Theater vom Feinsten, gespielt von jungen wandlungsfähigen Schauspielern, die es verstehen, ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen."

 

Im Folgenden lesen Sie einen Bericht unserer Schülerinnen Luise Badenhoop, Louisa Schmidbauer und Chiara Westmeyer über das Projekt Haifisch:

 

Liebe, Moral und Wir-Gefühl

„Sie werden jetzt eine Oper sehen. Da sie von Menschen handelt, heißt sie Haifisch.“

Mit einem Haifisch assoziieren die meisten Menschen eine wildes Tier mit spitzen Zählen. Im Laufe des musikalischen Theaterstücks ließ sich dieser Titel jedoch immer mehr auf die Charaktere - allesamt gespielt von Schülerinnen und Schülern des Rabanus-Maurus-Gymnasiums und im Alter von 15 - 18 Jahren - übertragen, denn es folgte eine spannungsreiche Aufführung, die die Zuschauer durch mehrere Epochen führte. Die Regieführenden, Petronella Brauers und Benjamin Kohler, bedienten sich an Texten aus dem Mittelalter, der Romantik und dem 20. Jahrhundert und schufen zusammen mit eigenen Texten und ihrem persönlichen Stil ein Stück, das den zeitlosen Charakter der Thematik herausstellte. Beschränkt auf das Wesentliche, was sich auch im minimalistischen Bühnenbild - bestehend aus Schildern mit wichtigen Zitaten - widerspiegelte, wurden die Themen Moral, Liebe, Massendynamik und gesellschaftliche Verantwortung vermittelt. Untermalt wurden die herausragenden schauspielerischen Leistungen dabei von ausdrucksstarker Musik, die Atmosphäre schuf, die Handlung unterstützte und zudem auflockerte. Auch in anstrengenderen Passagen, beispielsweise nach einem fünfseitigen Liebesmonolog, sorgte das Orchester unter der Leitung von Elisabeth Haas für Abwechslung und fließende Übergänge. Dies zeigte eine gelungene Symbiose zweier Künste, die in den letzten Jahren eher untergegangen war.

 

Stand: Juli 2016 | Elisabeth Haas, OStR'

 

 

 

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