GEVA-Test am RaMa

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Schweißperlen und Stress – Berufseignungstest wie im wirklichen Leben am RaMa

Ein ungewohntes Bild: Es ist Samstag Morgen, 27. April, und 93 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Rabanus-Maurus-Gymnasiums Mainz strömen freiwillig, fit und ausgeschlafen in die Schule! Was ist da los? Ziel ist der Musiksaal, in dem zum 8. Mal der Berufseignungstest des gevainstituts München stattfinden wird.

Mit diesem 3-stündigen Test gegen die Stoppuhr und in höchster Konzentration will die Schule, finanziell unterstützt durch die schuleigene Stiftung, ihren Oberstufenschülern eine Hilfestellung für „das Leben nach der Schule" geben. Wir alle wissen, dass die Berufswahl für Abiturienten eine bedeutende Entscheidung ist, die den jungen Leuten nicht unbedingt leicht fällt zu treffen. Das Angebot an Studiermöglichkeiten ist immens. Die Fähigkeit, eigene Stärken und Interessen einzuschätzen, die Anforderungen der verschiedenen Berufe zu kennen, sind aber wesentliche Voraussetzungen für eine berufliche Zukunftsentscheidung. Und hierbei will das RaMa mit dem Berufseignungstest des geva-instituts München helfen! Die Testteilnehmer betrachten ihre Testteilnahme als Training für Auswahltests, wie sie in großen Unternehmen und an immer mehr Hochschulen eingesetzt werden.

Der „Eignungstest Berufswahl" für Gymnasiasten, entwickelt nach den Regeln der wissenschaftlichen Diagnostik, erfasst Schlüsselqualifikationen, berufliche Interessen und kognitive Leistungen. Mit dem Test sollen berufliche Interessen, Ziele, Motive, berufs-relevante Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale sowie das Leistungsniveau in ausgewählten kognitiven Bereichen (z.B. Naturwissenschaften und Technik, kaufmännische Aufgaben, Sprache und Gesellschaft, Allgemeinwissen, Konzentration, Logik) ermittelt werden.

Dafür also sind die Zwölftklässler bereit, an einem Samstag ins RaMa zu kommen, sich einem dreistündigen Test gegen die Stoppuhr auszusetzen, bei dem – anders als bei normalen Klausuren - von vorneherein schon klar ist, dass man eine 100prozentige Bearbeitung der Aufgaben NICHT schafft. Stress pur und dazu noch anhaltende Konzentration: eine wirklich „steife Briese der Arbeitswelt", die da durch die Räume der alten Gemäuer bläst ……

Nach etwa drei Wochen bekommt jeder Teilnehmer sein persönliches Gutachten, das ihm seine Stärken und Schwächen in Relation zu den anderen Testteilnehmern, zu seinem Geschlecht und zu anderen Probanten bundesweit aufzeigt. Mit beigefügt sind Studier- bzw. Ausbildungsempfehlungen, die dem Einzelnen individuell auf ihn zugeschnittene Zukunftsperspektiven aufweisen. Eine wirkliche Schulung fürs „Leben danach…"

Stand: Juni 2018 | Anette v. Berlepsch, OStD' | zum Zeitpunkt stellvertretende Schulleiterin

Bilder vom GEVA-Test 2013

Das Testheft 2013
Kurz nach dem Beginn
Irgendwann zum Schluß