Warum Latein und Griechisch so wichtig sind

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Latein ist für alle unsere Schüler traditionell die erste Fremdsprache. In den Jahrgangsstufen 5 bis 8 führen wir anhand von lateinischen Texten, deutschsprachigen Informationen, Abbildungen und vielfältigen Übungen in Sprache, Kultur, Alltagsleben und Weiterwirken einer langen, Europa bis heute nachhaltig prägenden Tradition ein.

Erforderlich für die Arbeit mit lateinischen Texten ist die sorgfältige Beobachtung sprachlicher Details und das genaue Erfassen sprachlicher Strukturen. Beides gilt gleichermaßen für das Deutsche als Zielsprache von Übersetzungen. In den Jahrgangsstufen 9 und 10 schließt sich die Lektüre von Originaltexten klassischer lateinischer Autoren an.

Informationen zum Fach Latein finden Sie hier, zu unserem modernen und motivierenden Lehrbuch (Cursus) finden Sie hier.

Griechisch als zweite Alte Sprache führt in eine andere Tradition als das Lateinische ein. Im Mittelpunkt vieler griechischer Texte steht die Auseinandersetzung mit zentralen Themen des Menschseins und menschlichen Zusammenlebens. Dies spielt sich häufig in Rede und Gegenrede und damit im Austausch von Argument und Gegenargument ab. Das gilt nicht nur für den philosophischen Dialog; solcher Meinungsstreit ist für die Griechen, welche die Demokratie entwickelten und erstmals praktizierten, charakteristisch. Ziel des Griechischunterrichts ist es, die gegensätzlichen Positionen zu den genannten Themen lebendig werden zu lassen und als Ausgangsbasis zu nutzen, auf Grund derer sich unsere Schüler mit diesen nach wie vor aktuellen Fragen und Antworten auseinandersetzen können.

Weitere Informationen zum Fach Griechisch finden Sie hier, zu unserem Lehrbuch Kairos hier.

Stand: Mai 2017 | Dr. Michael Müller, StR